Heimat:
1. Borkum Riffgrund

1. Borkum Riffgrund

Beliebte Heimat faszinierender Lebewesen

Borkum Riffgrund, eine Sandbank mit eingestreuten Steinfeldern, liegt 20 km nordwestlich von Borkum 20-30 m tief im Wasser. Die enge Verzahnung unterschiedlicher Lebensräume führt hier zu einer großen Artenvielfalt und macht das Gebiet für die Nordsee besonders. Die zahlreich vorkommenden Bodentieren locken viele Fische an, die wiederum von verschiedenen Seevögeln, Schweinwalen und Robben gefressen werden.

Length
bis zu 16 cm

Food

Essbarer Seeigel

Echinus esculentus

Der Essbare Seeigel gehört zu den Stachelhäutern und ist u.a. in der Nordsee, an europäischen Felsenküsten sowie im Mittelmeer anzutreffen. 

Bevorzugt lebt der Seeigel in Tiefen von bis zu 1200 Metern, wo er sich am liebsten auf felsigen harten Untergründen aufhält. Er verfügt über stumpfe Stacheln und einen rosafarbenen kugelförmigen Körper. Weibchen können bis zu 20 Millionen Eier freisetzen.

Length
bis zu 80 cm (sogar 100 cm)

Food

Europ. Wolfsbarsch

Dicentrarchus labrax

Der Wolfsbarsch ist nachtaktiv und gilt als hervorragender Jäger.

Der Europäische Wolfsbarsch wird maximal 100 cm lang und kann über ein Gewicht von bis zu 12 kg verfügen. Er lebt bevorzugt über bewachsenen Sand- und Felsböden in einer Wassertiefe zwischen 10 und 100 Metern. Der Wolfsbarsch jagt in der Nacht. Als Jungtiere leben Wolfsbarsche vorerst in Schwärmen. Erst mit zunehmendem Alter entwickeln sich die Tiere zu Einzelgängern. Im Winter halten sich die Fische in küstenfernen Gewässern auf. Im Sommer sind sie auch küstennah anzutreffen und können auch von den Borkumer Buhnen aus geangelt werden.

Heimat:
Europäischer Flussaal
Food

Europäischer Flussaal

Anguilla anguilla

Der Europäische Flussaal wird in der Sargassosee vor Florida geboren und gelangt mit dem Golfstrom nach Europa.

Diese Reise über den Atlantik dauert fast drei Jahre. Als sogenannte Glasaale gelangen sie dann in die Flüsse, wo sie sich über Steigaale zu Blankaalen entwickeln. Die Tiere können bis zu 80 Jahre alt werden und wandern schließlich wieder zurück in die Sargassosee, wo sie ablaichen und danach sterben.

Length
max. 65 cm

Food

Gefleckter Lippfisch

Labrus bergylta

Der Gefleckte Lippfisch stammt aus der Familie der Lippfische und wird im Durschnitt 18 Jahre alt.

Der Fisch lebt in Küstennähe in einer Tiefe von zwei bis maximal 50 Metern. Er gilt als tagaktiv und versteckt sich nachts vor Fressfeinden z.B. in Felsspalten. Seinen Namen trägt der Gefleckte Lippfisch aufgrund seiner dicken Lippen. Mit zwei Jahren ist er geschlechtsreif.

Length
bis 50 cm

Food

Gewöhnlicher Seestern

Asterias rubens

Seesterne schützen ihre Körper durch ein dickes Kalkskelett.

Ein Seestern besitzt keinen Kopf und auch keine Augen. Er besitzt fünf steife Arme, an deren Enden sich Sinneszellen befinden, mit denen er Helligkeitsunterschiede wahrnehmen kann. Auf seiner Unterseite besitzt der Seestern eine Reihe von Füßchen, die mit Saugnäpfen versehen sind, sowie einen Mund. Mit Hilfe der Saugnäpfe kann er Muscheln knacken, die seine Hauptnahrung darstellen, indem er sich an den Schalen festsaugt, um sie zu öffnen. Der Gewöhnliche Seestern lebt in flachen Küstengewässern.

Length
max. 28 cm

Food

Goldmaid

Symphodus melops

Die Goldmaid gehört zur Familie der Lippfische und kann ein Lebensalter von neun Jahren erreichen. 

Der Fisch lebt bevorzugt in einer Meerestiefe von bis zu 30 Metern und bewegt sich dabei entweder alleine oder in kleinen Schwärmen. In der Zeit zwischen April und Juni pflanzt sich die Goldmaid, die nach etwa zwei Jahren geschlechtsreif wird, fort. Der Nachwuchs hält sich zunächst in der Gezeitenzone auf.

 

Length
bis 18 cm

Food

Klippenbarsch

Ctenolabrus rupestris

Der Klippenbarsch gehört zu den Lippfischen und ist an seiner braunen Färbung und dem dunklen Fleck am oberen Schwanzansatz zu erkennen. Er lebt zwischen Algen und Steinen an Felsküsten der Nord- und Ostsee, des Nordatlantiks, des Mittelmeeres und im Schwarzen Meer. In Lachsfarmen „arbeiten“ Klippenbarsche als Putzerfische, die die Lachse von Parasiten befreien.

Length
50 - 150 cm

Knotentang

Ascophyllum nodosum

Der Knotentang kommt vor allem im Nordatlantik vor, wo er von der subtropischen bis zur arktischen Zone verbreitet ist. An brandungsgeschützten Stellen kann er dichte Bestände bilden.

Mit seiner Haftscheibe gelingt es dem Knotentang, sich auf felsigem Untergrund zu verankern. Aus seinem Haftorgan entspringen zahlreiche Sprossen, an deren Ende sich längliche Treibblasen bilden. Diese Blasen sind mit Gas gefüllt und sorgen dafür, dass die Pflanze unter Wasser aufrecht steht. Nach zwei Jahren bildet der Tang seine erste Treibblase – jedes Frühjahr kommt eine neue hinzu. So lässt sich anhand der Blasen auch das Alter der Alge bestimmen. Übrigens: Wird der Knotentang losgerissen, lebt er noch eine ganze Zeit weiter.

Length
6 cm

Food

Pferdeaktinie

Actinia equina

Die auch als Purpurrose bekannte Pferdeaktinie ist eine der am häufigsten vorkommenden Seeanemonen an der Nordseeküste.

Diese Seeanemone lebt im Gezeitenbereich und hat sich dem Wechselspiel zwischen Trockenfallen und Überflutung perfekt angepasst. Mit ihren nesselnden Tentakeln fängt sie ihre Beute und hält sich Artgenossen auf Distanz. Beim Trockenfallen zieht sie die Tentakel ein und schützt sich durch eine eigene Schleimproduktion vor dem Austrocknen. Pferdeaktinien können in Aquarien ein Lebensalter von über 60 Jahren erreichen.

Length
bis zu 55 cm

Food

Scholle

Pleuronectes platessa

Jedes Jahr wachsen im Wattenmeer zahllose Babyschollen heran, die es später auf die Nordsee hinauszieht.

Schollen machen in ihrer Entwicklung eine Metamorphose durch. Zunächst schwimmen sie aufrecht und sind wie andere Fische symmetrisch. Nach 1 bis 2 Monaten wandert das linke Auge sowie das Maul zur rechten Körperhälfte herüber, dann bildet sich die Schwimmblase zurück – und die Scholle schwimmt zunehmend schräg, bis sie schließlich zum bodenbewohnenden Plattfisch wird. Zum Schutz vor Fressfeinden vergraben sie sich im Sandboden, wo sie gleichzeitig auch auf ihre Beute lauern können. Übrigens: Wegen ihrer mit orange-gelben Punkten versehenen, tarnenden Oberseite ist die Scholle auch als „Goldbutt“ bekannt.

Seedahlie

Urticina felina

Die auch als Dickhörnige Seerosen bezeichneten Seeanemonen besitzen bis zu 160 kräftige Tentakel.

Das Blumentier hat eine Zylinderform und kann bis zu 15 cm groß werden. Die Tentakel sind mit giftigen Nesselzellen versehen, mit denen die Tiere ihre Beute fangen oder Feinde in die Flucht schlagen. Seedahlien erstrahlen oft in vielen verschiedenen Farben, die anderen Lebewesen signalisieren sollen, dass sie giftig sind. Hauptsächlich besiedeln sie harten Untergrund im flachen Wasser oder leben in Muschelbänken.

Length
ca. 20 cm

Food

Seeskorpion

Myoxocephalus scorpius

Der zu den Groppen gehörende Raubfisch gilt als nachtaktiv und hat am Vorderkiemendeckel zwei Stacheln, welche zwar nicht giftig sind, jedoch schmerzhafte, schlecht heilende Wunden hinterlassen können.

Seeskorpione kommen im Atlantik, nördlich des Golfes von Biskaya, im Ärmelkanal sowie in der Nord- und Ostsee vom Flachwasser bis in 60 Meter Tiefe vor. Sie leben bevorzugt auf sandigem Boden und ändern ihre Färbung je nach Erregungszustand und Jahreszeit.

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Knotswier
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Rode paardenanemoon
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Actinia equina
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Schol
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Pleuronectes platessa
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Seeskorpion
Gewone zeedonderpad
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Myoxocephalus scorpius
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