Lebensraum der Kleinen
Im flachen Wasser der Küste tummelt sich der Fischnachwuchs, denn hier gibt es viel zu fressen: Das Wasser ist voller Plankton und auch im Boden verstecken sich zahlreiche Kleintiere wie Würmer, Krebse, Muscheln oder Schlangensterne.
Mit ihrem langgestreckten Körper erreicht der aus der Familie der Meeräsche stammende Fisch eine Länge von 60 cm.
Die Meeräsche lebt in Küstennähe zwischen Felsen und in Algenbeständen und zeichnet sich durch einen Oberkiefer mit sehr dicker Lippe aus. Der Körper verfügt neben großen Schuppen über eine Rückenflosse mit 4 auffälligen Stacheln.
Der Gewöhnliche Schlangenstern liegt tagsüber meist im Boden vergraben, nachts kriecht er mit seinen sehr beweglichen Armen umher und frisst Aas und Kleinsttiere.
Mit seinen kleinen Saugfüßen transportiert er Futterstückchen wie auf einem Fließband zur Mundöffnung. Von Fressfeinden abgeknabberte Arme können Schlangensterne in wenigen Wochen erneuern. Und sie sind erstaunlich schnell: Krabbelnd können sie mehrere Meter pro Minute zurücklegen.
Insgesamt leben in der Nordsee 190 Schlangensternarten.
Der Knotentang kommt vor allem im Nordatlantik vor, wo er von der subtropischen bis zur arktischen Zone verbreitet ist. An brandungsgeschützten Stellen kann er dichte Bestände bilden.
Mit seiner Haftscheibe gelingt es dem Knotentang, sich auf felsigem Untergrund zu verankern. Aus seinem Haftorgan entspringen zahlreiche Sprossen, an deren Ende sich längliche Treibblasen bilden. Diese Blasen sind mit Gas gefüllt und sorgen dafür, dass die Pflanze unter Wasser aufrecht steht. Nach zwei Jahren bildet der Tang seine erste Treibblase – jedes Frühjahr kommt eine neue hinzu. So lässt sich anhand der Blasen auch das Alter der Alge bestimmen. Übrigens: Wird der Knotentang losgerissen, lebt er noch eine ganze Zeit weiter.