Heimat:
1. Priel

1. Priel

Rettender Lebensraum für viele kleine Meeresbewohner
Priele sind wie kleine Flüsse im Sand- oder Wattboden, die auch bei Ebbe noch mit Wasser gefüllt sind. Hier tummeln sich bei Niedrigwasser kleine Meeresbewohner, die regelmäßiges Trockenfallen nicht überleben würden. Der Priel ist somit ein wichtiger Lebensraum vieler Tiere im Watt.

Länge
bis 11 cm

Nahrung

Dreistacheliger Stichling

Gasterosteus aculeatus

Der Dreistachelige Stichling lebt in Salz-, Brack- und Süßwasser. Durch das Aufstellen seiner Stacheln wehrt er zuschnappende Feinde ab. Im Frühjahr trägt das Männchen ein buntes Hochzeitskleid: Der Bauch färbt sich rot, der Rücken grünlich. Er baut dann aus Pflanzenteilen ein Nest am Boden und versucht Weibchen mit Werbetänzen in sein Nest zu locken. Sie legen dort Eier ab, die nach der Befruchtung vom Männchen bis zum Schlupf bewacht und durch Wedeln der Bauchflosse mit Sauerstoff versorgt werden.

Länge
15 – 50 cm

Meersalat

Ulva lactuca

Der in allen Weltmeeren vorkommende Meersalat lebt in der oberen Gezeitenzone in einer Tiefe von bis zu 10 Metern.

Bevorzugt siedelt er auf Felsen an, wächst jedoch auch vereinzelnd auf anderen Algen oder Herzmuschelschalen. Teilweise kann man Meersalat in Fluttümpeln und Buchten auch losgerissen bzw. freitreibend beobachten. Das durchscheinend grüne Gewächs ist sehr reich an Vitamin C und wird daher in manchen Regionen sogar als Nahrung für den Menschen verwendet. Seinen Namen verdankt er seiner Ähnlichkeit zu einem Salatblatt.

Länge
bis zu 60 cm

Rotalge

Rhodophyta

Die aus der Familie der Cyanidiaceae stammende Rotalge verfügt über rund 4.000 verschiedene Arten.

Gefundene Fossile deuten darauf hin, dass die Rotalge bereits vor mehr als 1000 Millionen Jahren existierte. Sie kommt vor allem in Küstenregionen vor und bildet Makroalgen mit einer Länge von bis zu 60 cm. Ihren Namen trägt sie aufgrund ihrer rötlichen Farbe, die sich besonders in tieferen Gefilden durch Photosynthese bildet.

Länge
5 – 11 cm

Nahrung

Wellhornschnecke

Buccinum undatum

Wellhornschnecken sind Räuber und Aasfresser. Sie leben in Küstengewässern, sind aber auch in großen Meerestiefen beheimatet.

Ihren Namen verdanken die Tiere ihren Schneckenhäusern mit wellenförmigen Wachstumsringen. Wellhornschnecken legen Laichballen, die aus zusammengeklebten Eikapseln mit jeweils bis zu 1000 Eiern bestehen. Hiervon sind in der Regel jedoch nur etwa 10 Stück befruchtet, sodass die übrigen Eier den schlüpfenden Jungtieren als Nahrung dienen. Übrigens: Die leeren Schalen der Schnecke sind ein beliebtes Zuhause für Einsiedlerkrebse.

1. Priel
Getijdengeul
Heimat
Details ansehen
Dreistacheliger Stichling
Stekelbaars
Heimat
Gasterosteus aculeatus
Details ansehen
Meersalat
Zeesla
Heimat
Ulva lactuca
Details ansehen
Rotalge
Rode algen
Heimat
Rhodophyta
Details ansehen
Wellhornschnecke
Wulk
Heimat
Buccinum undatum
Details ansehen
Aquarium wählen:
  • Eingang
  • Display 1
    • Bewohner 1
  • Display 2
    • Bewohner 2
  • Display 3
    • Bewohner 3
  • Display 4
    • Bewohner 4
  • Display 5
    • Bewohner 5
  • Display 6
    • Bewohner oben
    • Bewohner unten
  • Display 7
    • Bewohner oben
    • Bewohner unten
  • Display 8
    • Bewohner oben
    • Bewohner unten
  • Display 9
    • Bewohner oben
    • Bewohner unten
  • Display 10
    • Bewohner oben
    • Bewohner unten
  • Display 11
    • Bewohner 11
  • Display 12
    • Bewohner 12
  • Alle