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1. Hafenbecken

1. Hafenbecken

Nicht nur für Schiffe ein sicherer Hafen

Mit dem Gezeitenstrom gelangen eine Menge verschiedener Tiere in die Hafenbecken. An den Spundwänden halten sich Schwebegarnelen auf, welche als Futter für viele Fische dienen. Sind sie im Spätherbst und Winter aufgebraucht, so wandern auch die Fische ab.

Länge
bis zu 40 cm

Nahrung

Aalmutter

Zoarces viviparus

Die große Ähnlichkeit zu Aalen führte in der Vergangenheit dazu, dass man annahm, dies wäre die Stammform der Aale – so entstand der Name.

Aalmuttern sind Grundfische. Sie halten sich vorwiegend im Flachwasser auf, wo sie auf Sand- und Schlammböden leben und sich oft unter Steinen verstecken. Mit zwei Jahren sind die Fische geschlechtsreif und bringen ca. vier Monate nach der Paarung bis zu 5 cm große Jungtiere zur Welt. Der Fisch kann bis zu 10 Jahre alt werden und ernährt sich hauptsächlich von wirbellosen Bodentieren. Aalmuttern sind in Nord- und Ostsee und im Atlantik beheimatet.

Länge
bis zu 9 cm (inkl. Röhre bis zu 40 cm)

Nahrung

Bäumchen-Röhrenwurm

Lanice conchilega

Der Röhrenwurm lebt in einer aus Sand und Muschelresten gebauten Röhre, die wenige Zentimeter aus dem Wattboden herausragt.

Den Namenszusatz „Bäumchen“ trägt der Wurm, da er an der Spitze seiner Röhre über eine baumartig verzweigte Krone verfügt, mit der er Nahrung wie Plankton oder Mikroorganismen einfangen kann. Der Wurm selbst hat eine Länge von bis zu 9 cm und zeichnet sich durch ein Tentakelbüschel am Kopf aus, mit dem er seine Röhre baut. Berührt man dieses, zieht sich das Tier blitzschnell in sein geschütztes Zuhause zurück.

Länge
25 – 50 cm

Nahrung

Blaumäulchen

Helicolenus dactylopterus

Die Blaumäulchen gehören zur Familie der Stachelköpfe und können über 40 Jahre alt werden.

Sie leben bevorzugt auf weichem Untergrund in einer Tiefe von 50 bis 1.100 Metern. Ihr Körper hat eine rötliche Farbe, während ihre schwarzblauen Maulhöhlen namensgebend sind. Blaumäulchen haben eine innere Befruchtung, sodass sie lebendgebärend sind. Sie werden im Zeitraum zwischen März und Juli geboren.

Länge
bis zu 70 cm

Nahrung

Dorade/Goldbrasse

Sparus aurata

Der mit den Barschen verwandte Fisch ist aus dem Mittelmeer in die Nordsee eingewandert.

Die Dorade ist aufgrund goldener Flecken auf Stirn und Wangen auch als Goldbrasse bekannt. Sie verfügt über in mehreren Reihen stehende Mahl- und Schneidezähne, mit denen sie Krebse und Muscheln zertrümmern kann. Es gibt keine rein männlichen oder weiblichen Tiere – Doraden sind zweigeschlechtlich. Sie werden als Männchen geschlechtsreif und wandeln sich im Alter von 2-3 Jahren, wenn sie etwa 30 cm lang sind, in Weibchen um.

Länge
1,25 bis 1,5 m

Nahrung

Gestreifter Seewolf

Anarhichas lupus

Der Gestreifte Seewolf gehört zur Familie der Seewölfe und kann bis zu 25 Jahre alt werden.

Der auch als Steinbeißer bekannte Fisch bevorzugt das Leben im kälteren Gewässer und lebt auf dem Meeresgrund in Tiefen von 20 bis 600 Metern. Er verfügt über einen kräftigen lang gestreckten Körper und erreicht ein Maximalgewicht von rund 24 Kilogramm. In der Laichzeit von Oktober bis Januar laichen Weibchen oftmals mehr als 20.000 Eier.

Länge
30 – 51 cm

Nahrung

Goldstrieme

Sarpa salpa

Die Goldstrieme stammt aus der Familie der Meerbrassen und bewegt sich meistens in einem großen Schwarm.

Da der Fisch ein reiner Pflanzenfresser ist, der sich u.a. von Meersalat (lat.: Ulva lactuca) ernährt, wird er umgangssprachlich auch Ulvenfresser genannt. Die Goldstrieme lebt meistens über Fels- und Sandböden und bewegt sich zwischen der Wasseroberfläche und einer Wassertiefe von bis zu 70 Metern. Ab einer Größe von 20 cm wird sie fortpflanzungsfähig.

Länge
bis zu 25 cm

Nahrung

Haarbutt

Zeugopterus punctatus

Der Haarbutt ist ein kleiner, bis 25 cm großer, ovaler Plattfisch, mit einem nahezu umlaufenden Flossensaum.

Der Haarbutt kann sich an den Grund pressen und dabei den Körper anheben, wodurch er sich am Boden festsaugt. Seine Nahrung besteht aus kleinen Krebsen und Weichtieren. Er kommt von Norwegen bis zur Biskaya, der Nordsee und westlichen Ostsee sowie im Mittelmeer vor. Durch borstenförmige Anhänge der Schuppen auf der Augenoberseite erscheint er rau, wodurch der Name Haarbutt entstanden ist.

Länge
50 - 150 cm

Knotentang

Ascophyllum nodosum

Der Knotentang kommt vor allem im Nordatlantik vor, wo er von der subtropischen bis zur arktischen Zone verbreitet ist. An brandungsgeschützten Stellen kann er dichte Bestände bilden.

Mit seiner Haftscheibe gelingt es dem Knotentang, sich auf felsigem Untergrund zu verankern. Aus seinem Haftorgan entspringen zahlreiche Sprossen, an deren Ende sich längliche Treibblasen bilden. Diese Blasen sind mit Gas gefüllt und sorgen dafür, dass die Pflanze unter Wasser aufrecht steht. Nach zwei Jahren bildet der Tang seine erste Treibblase – jedes Frühjahr kommt eine neue hinzu. So lässt sich anhand der Blasen auch das Alter der Alge bestimmen. Übrigens: Wird der Knotentang losgerissen, lebt er noch eine ganze Zeit weiter.

Länge
bis zu 60 cm

Nahrung

Steinbutt

Psetta maxima

Der Steinbutt gilt als Meister der Tarnung. Er passt sich seiner Umgebung an und ist so für Feinde schwer zu erkennen.

Diese Grundfischart aus der Familie der Plattfische lebt bevorzugt auf Sand-, Schlamm- und Kiesböden in einer Wassertiefe von 20 bis 70 Metern. Der Steinbutt kann über 20 Jahre alt werden und wird im fünften Lebensjahr geschlechtsreif. In der Laichzeit zwischen April und August geben Weibchen bis zu 15 Millionen Eier in das Wasser ab, die wiederum von den Männchen besamt werden. Als Larven bewegen sich die Tiere vorerst aufrecht im flachen Wasser, bevor sie als Jungfische beginnen, „liegend“ ins tiefere Wasser zu schwimmen. Der Steinbutt verfügt über ein verhältnismäßig großes Maul mit scharfen Zähnen und ist ein gefräßiger Jäger.

Länge
5 – 11 cm

Nahrung

Wellhornschnecke

Buccinum undatum

Wellhornschnecken sind Räuber und Aasfresser. Sie leben in Küstengewässern, sind aber auch in großen Meerestiefen beheimatet.

Ihren Namen verdanken die Tiere ihren Schneckenhäusern mit wellenförmigen Wachstumsringen. Wellhornschnecken legen Laichballen, die aus zusammengeklebten Eikapseln mit jeweils bis zu 1000 Eiern bestehen. Hiervon sind in der Regel jedoch nur etwa 10 Stück befruchtet, sodass die übrigen Eier den schlüpfenden Jungtieren als Nahrung dienen. Übrigens: Die leeren Schalen der Schnecke sind ein beliebtes Zuhause für Einsiedlerkrebse.

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